Quarantini

Ausgabe Q2 – 2026

Gold Communications Magazin

Wie eine neue Generation Genuss definiert

 

Früher hat sich Konsum anders angefühlt. In mehreren Berichten und Studien lesen wir über die vergangenen Monate immer häufiger, wie stark sich die Alkoholindustrie aktuell verändert. Nicht nur der Wunsch nach alkoholfreien Produkten steigt extrem, vor allem der Wunsch nach hochwertigen Produkten, die anders sind und mit ihrer Marke begeistern.

Ein besonders spannender Punkt ist, dass es gesellschaftlich immer mehr akzeptiert wird, auf Alkohol zu verzichten. Früher galt derjenige als uncool, der nicht mitgetrunken hat. Heute ist genau das Gegenteil der Fall. Wer bewusst auswählt, wird interessant. Diese Entwicklung zeigt sich auch in den Zahlen. Rückgänge in Teilen der Alkoholindustrie machen deutlich, dass sich Gewohnheiten verändern. Gleichzeitig entstehen neue Chancen für Marken, die diesen Wandel verstehen und aufgreifen. Diese Entwicklung ist eng verbunden mit Themen wie Gesundheit, Energie und langfristigem Wohlbefinden. Wer auf sich achtet, trifft automatisch andere Entscheidungen im Alltag: Schlafqualität, Ernährung und Routinen werden wichtiger und damit auch die Frage, was man trinkt.

Bewusster Konsum statt Gewohnheit

Auch die Art des Konsums hat sich verändert. Es geht nicht nur darum, weniger zu trinken, sondern anders zu trinken. Qualität steht klar über Quantität. Früher wurde häufig zu günstigeren Marken gegriffen, um schnell einen Effekt zu spüren. Heute wird Alkohol viel stärker als Genussmittel verstanden und die Erwartungen an das Produkt verändern sich. Geschmack, Inhaltsstoffe und die Geschichte dahinter spielen eine größere Rolle.

Multisensorisches Erleben wird wichtiger. Die Optik der Flasche, der Geruch, der Geschmack und auch das Image der Marke. Alles greift ineinander und gleichzeitig spielt die Präsenz auf Social Media eine große Rolle, weil Marken dort sichtbar werden und erlebbar sind. Alkoholfreie Alternativen sind dabei kein Ersatz mehr, sondern eine echte Option. Sie gehören genauso selbstverständlich dazu wie klassische Produkte.

Eine Marke zur richtigen Zeit

Und genau hier entstehen Marken, die diesen Wandel nicht nur begleiten, sondern aktiv mitgestalten. Ein besonders spannendes Beispiel dafür ist die Gin-Marke Quarantini. Quarantini ist während der Corona-Zeit entstanden. Die Gründer Boris Markić, Galyna Günsch und Anatoli Fichtner haben in einer Phase, in der Menschen isoliert waren eine neue Ideen ins Leben gerufen. 2020 kam der erste Gin auf den Markt. Die Marke ist mit einem sozialen Gedanken gestartet und hat schnell Aufmerksamkeit bekommen. Schon in der Anfangszeit war die Nachfrage hoch. Innerhalb kürzester Zeit wurden große Stückzahlen verkauft und die Marke hat sich schnell verbreitet. Diese Dynamik hat sich bis heute gehalten und sogar weiter verstärkt. Quarantini gehört damit nicht zu den Marken, die von einem Rückgang betroffen sind, sondern im Gegenteil zu denen, die aktuell stark wachsen.

Drops, Designs und Community

Was Quarantini besonders macht, ist die Art, wie Produkte gedacht werden. Gleichzeitig überzeugt die Marke geschmacklich auf eine besondere Weise: Die Sorten sind bewusst fruchtig konzipiert und sprechen damit auch Menschen an, die sonst eher weniger zu klassischen Spirituosen oder Gin greifen. Mit Aromen, die oft in Richtung Zitrus, Bergamotte, Orange oder Papaya gehen, entsteht ein zugängliches und gleichzeitig überraschend vielseitiges Geschmackserlebnis, das eine deutlich breitere Zielgruppe abholt. Es geht nicht nur um den Geschmack, sondern um das gesamte Erlebnis.

Die Marke arbeitet mit limitierten Editionen, die teilweise in sehr kurzen Abständen erscheinen. Diese Drops sorgen dafür, dass immer wieder neue Aufmerksamkeit entsteht. Man wartet auf den nächsten Release, verfolgt die Entwicklungen und wird Teil davon.

Kooperationen als Wachstumstreiber

Ein besonders starker Hebel sind die Kooperationen. Quarantini versteht es, gezielt mit Partnern zusammenzuarbeiten, die neue Zielgruppen mitbringen.

Ein Beispiel ist die Zusammenarbeit mit Netflix rund um die Serie Emily in Paris. Der Love Elixir Gin verbindet nicht nur ein Produkt mit einem Anlass, sondern auch mit Emotionen. Kunden verbinden damit einen schönen Abend, ihre Lieblingsserie und ein bestimmtes Lebensgefühl. Ein weiteres Beispiel ist die Kooperation mit Eintracht Frankfurt. Als offizieller Partner wurde ein Gin entwickelt, der gezielt Fußballfans anspricht. Besonders auffällig war dabei die Integration eines Stücks des Frankfurter Stadionrasens.

Hier wird eine Community direkt angesprochen. Fans fühlen sich abgeholt, identifizieren sich mit dem Produkt und fiebern auf neue Releases hin. Der Effekt ist besonders stark. Nicht nur bestehende Kunden interessieren sich für neue Drops, sondern auch Fans der jeweiligen Kooperation entdecken die Marke neu.

Mehr als nur ein Produkt

Quarantini geht noch einen Schritt weiter und verlässt bewusst den reinen Produktbereich. Die Marke ist stark im Offline-Bereich vertreten und verbindet sich aktiv mit Events und Erlebnissen. Vor allem im Rhein-Main-Gebiet, aber auch darüber hinaus, ist Quarantini auf exklusiven Veranstaltungen präsent. Kooperationen mit Luxusautomobilmarken, Fashion-Brands und Retail-Konzepten gehören dazu.

Bei diesen Events geht es nicht nur um das Produkt, sondern um ein Gesamterlebnis. Geschmack, Geruch, Optik und Stimmung greifen ineinander. Die physische Begegnung spielt eine wichtige Rolle. Wer eine Marke nicht nur online sieht, sondern vor Ort erlebt, baut eine ganz andere Verbindung auf. So wächst die Community nicht nur digital, sondern auch im echten Leben.

Vier entscheidende Elemente

Wenn man sich anschaut, warum Quarantini aktuell so gut funktioniert, lassen sich vier zentrale Bereiche des Luxusmarken Aufbaus erkennen. Storytelling spielt eine große Rolle. Jede Edition, jede Kooperation erzählt eine eigene Geschichte. Exklusivität entsteht durch die limitierten Drops. Produkte sind nicht jederzeit verfügbar, sondern an bestimmte Zeitpunkte gebunden. Die Qualität zeigt sich in den Inhaltsstoffen, im Geschmack und in der Verarbeitung. Und die Nähe zur Community sorgt dafür, dass eine direkte Verbindung entsteht. Diese Kombination macht den Unterschied.

Neues Design

Für alle, die Quarantini verfolgen, gibt es aktuell eine weitere Entwicklung: ab Mai 2026 kommt der Gin in einem neuen Branding auf den Markt. Das neue Flaschendesign bringt eine frische visuelle Sprache mit sich und sorgt dafür, dass die Marke auch optisch weiterentwickelt wird. Design spielt eine immer größere Rolle und die Flasche ist nicht nur Verpackung, sondern Teil des Gesamterlebnisses.

Fazit

Spirituosen und Alkohol sind heute längst nicht mehr nur ein Mittel zum Zweck. Sie sind eine bewusste Entscheidung. Es geht um den eigenen Körper, die Ästhetik, das Wohlbefinden und die Frage, was man konsumiert und vorallem warum.

Quarantini zeigt, wie eine Marke diesen Wandel aufgreifen kann, mit neuen Produkten, starken Kooperationen und einer engen Verbindung zur Community. Das Ergebnis? Mehr als nur ein Gin. Es ist ein Teil einer Entwicklung, die gerade erst begonnen hat.

Weitere Einblicke in internationale Fashion-Events, Designer-Interviews und besondere Luxus-Inszenierungen finden Sie in unseren weiteren Artikeln.


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